U15 weiblich: Dritter Platz in Baden Württemberg


Am vergangen Wochenende standen bei der U15 weiblich die Baden-Württembergischen Meisterschaften an. Aufgrund des ersten Platzes in der Jugendoberliga Württemberg dürfte die TG Nürtingen dieses Turnier ausrichten. Am Ende wurden die Nürtingerinnen im heimischen Turnier Dritter. Gegen die „großen“ weiblichen U15 Mannschaften aus ganz Baden Württemberg sollte der Sprung nach ganz oben zwar nicht klappen, dennoch war man auf Seiten Nürtingens mit der Leistung der U15-Mädchen mehr als zufrieden.
Los ging es am Samstag Nachmittag um 16:00 Uhr im Spiel gegen den Badenzweiten USC Heidelberg. Die Heidelbergerinnen haben Spielerinnen aus 3 Vereinen in den Reihen, traten von Beginn an sehr selbstbewusst auf und gingen erst einmal sehr schnell mit 8:0 Punkten in Führung.

Nach einigen Spielminuten waren dann auch die TG-Mädchen im Turnier angekommen. Angefeuert von einer tollen Kulisse nahmen sie nun die große Herausforderung an und kämpften und spielten stark. Trotzdem resultierte zur Pause ein 21:30 Rückstand. Das dritte Viertele entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch in deren Verlauf der Rückstand bis auf einem Punkt egalisiert wurde. Den Ausschlag für die letztendlich deutliche 55:68 Niederlage dürfte die insgesamt tiefere Bank der Gäste gewesen sein. Speziell die Aufholjagd im Dritten Viertel hatte sichtlich viel Kraft gekostet, während der Kontrahent aus Heidelberg einigen Leistungsträgern immer wieder Verschnaufpausen verschaffte.

Im zweiten Spiel im Modus „jeder gegen jeden“ standen sich die favorisierten Freiburgerinnen und Waiblingen gegenüber. Freiburg wurde der Favoritenrolle bei einem deutlichen 79:38 Sieg gerecht.


Weiter ging es am Sonntag Morgen mit dem Duell der beiden Vertreter aus Württemberg Nürtingen und Waiblingen. Im ersten Viertel sahen die Zuschauer eine ausgeglichen Partie, was sich auch im Spielstand widerspiegelte. Eine Schwächephase der heimischen Turngemeinde brachte Waiblingen im zweiten Viertel eine zwischenzeitliche 28:17 Führung. Doch von nun an spielten nur noch die Gastgeberinnen. Sie schalteten gleich drei Gänge höher und drehten den Rückstand binnen weniger Minuten in eine 33:31 Pausenführung. Im zweiten Durchgang spielten dann weiterhin nur noch TG-Mädchen. Nun zeigte sich das umgekehrte Bild im Vergleich zum Spiel am Vortag gegen Heidelberg. Während die TG bereits alle 10 Spielerinnen auf dem Feld hatte, bekamen die Leistungsträger Wiablingens noch keine einzige Minuten Pause. Somit konnte im dritten Viertel der Grundstein zum deutlichen 74:45 Erfolg gelegt werden. Nach diesem Sieg blieb rein rechnerisch im Hinblick auf den Ausgang des Turniers immer noch alles offen.

Im zweiten Spiel des Tages dürften dann mit Heidelberg und Freiburg die beiden Vertreter Badens gegeneinander antreten. In einer guten und bis zum Ende spannenden und dramatischen Partie setze sich letzendes mit Freiburg die Mannschaft mit den stärkeren Einzelspielerinnen mit 58:53 durch.

Der „dritte“ Durchgang wurde gestartet mit der Partie Waiblingen gegen Heidelberg. Speziell auf Seiten Waiblingens, die am Sonntag lediglich noch 7 Spielerinnen zur Verfügung hatten, machte sich der Kräfteverschließ des Wochenendes deutlich bemerkbar. Ein Aufbäumen gegen überlegene Heidlerbergerinnen war kaum zu spüren. Nur sporadisch blitze phasenweise die eigene Stärke auf.

Mit dem deutlichen 78:46 Erfolg legte Heidelberg im Kampf um die Meisterschaft erst einmal vor.

Vor dem abschließenden Spiel war damit lediglich die Entscheidung um Platz 4 gefallen. Bei einem deutlichen Sieg hätte Nürtingen sogar noch die Meisterschaft erringen können. Natürlich war Freiburg klarer Favorit, doch kampflos wollte man sich nicht ergeben.

In den Anfangsminuten starteten beide Mannschaften zunächst einmal gut. In der Folge sollte sich Freiburg jedoch ein Übergewicht erspielen und die Gastgeberinnen gerieten zunehmend deutlicher ins Hintertreffen. Bereits zum Seitenwechsel war bei einem 23:40 Rückstand die Vorentscheidung gefallen. Auch das dritte Viertel gehörte den Gästen aus dem Breisgau. Doch kampflos wollte sich die Mannschaft aus der Hölderlinstadt nicht geschlagen geben. Speziell im letzten Viertel zeigten die U15 Spielerinnen nochmals eine große Moral und starteten eine kleine Aufholjagd. Aufgrund des höhen 32:63 Rückstands zum Ende des dritten Viertels natürlich ein nicht mehr machbares unterfangen. Trotzdem dürfte man bei der 55:75 Niederlage mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden sein. Die Gratulation gilt Freiburg, welche sich mit 3 Siegen am Ende souverän und verdient als Baden-Württemberg Meister krönen dürfte. Den zweiten Rang und damit die Qualifikation zur nächsten Runde gebührt dem USC Heidelberg. Mit Rang 3 erreichte die TGN die gesteckten Ziele. Für Waiblingen reichte es in diesem Turnier leider nicht zu einem Sieg.

Die Gästemannschaften und die Vertreter des BBWs waren im Übrigen auch voll des Lobes für wirklich toll organisierte Meisterschaften, welche in Nürtingen einen würdigen Rahmen vorfanden. Weiter so vielleicht schon im nächsten Jahr.

jöf