Während es für Nürtingens Basketballerinnen im Spiel gegen den Tabellenzweiten (Sa. 17:00 Uhr) darum geht, die Durststrecke von zuletzt 2 sieglosen Spielen zu beenden, trifft die Weingartentruppe (Sa. 19:00 Uhr) nach einer 3-wöchigen Pause im Anschluss auf den Tabellenführer SV Oberelchingen. Beide Spiele finden wie gewohnt in der Hölderlinsporthalle statt.

Am heutigen Samstag stehen also gleich zwei Spitzenspiele an. Den Auftakt bestreiten dabei die Fischer-Schützlinge. In den jüngsten Spielen präsentierten sich die TG-Damen offensiv zwar in guter Verfassung, doch offenbarten sie in der Verteidigung eklatante Abwehrschwächen. „Keine Mannschaft hat in der Rückrunde so viele Punkte kassiert wie wir. Wenn wir unsere Verteidigungsprobleme in diesem Spiel nicht in den Griff bekommen, werden wir gegen Heidenheim nichts holen können“, mutmaßte TG-Trainer Jörg Fischer. Trotzdem sieht er eine reelle Chance auf eine Revanche für die Hinspielniederlage in Heidenheim. „Offensiv haben wir hingegen überzeugt und den Zuschauern einiges geboten“, gibt sich der Trainer optimistisch. Jedenfalls erwartet man wie so oft in dieser Saison ein enges Spiel.

Auch bei Heidenheim lief in der Rückrunde bisher nicht alles nach Wunsch. Zwar blieben sie in bisher 7 Spielen der Rückrunde fünfmal siegreich, doch fielen die Siege zuletzt nur knapp aus. Zudem verloren sie in der Rückrunde vor heimischem Publikum gegen das damalige Tabellenschlusslicht Ulm. In diesem Spiel fehlte allerdings die für den HSB so wichtige ehemalige ungarische Erstligaspielerin Melinda Kesöi. Man darf also gespannt sein, in welcher Formation die Gäste in die Hölderlinstadt reisen werden.

Ungleich schwerer hingegen ist die Aufgabe für das Team von Daniel Weingarten. Mit dem SV Oberelchingen kommt der Tabellenführer und absolute Meisterschaftsfavorit. Im Hinspiel verloren die TG-Herren nach großem Kampf letztendlich deutlich. Und auch im Rückspiel ist man krasser Außenseiter. Trotzdem wollen die Weingarten-Schützlingen in diesem Spiel alles in die Waageschale werden, um vielleicht für eine Überraschung zu sorgen. Angesichts einer relativ komfortablen Tabellensituation haben die Nürtinger in diesem Spiel nichts zu verlieren. Eine Niederlage wäre zu verschmerzen.

Der Druck lastet dagegen ganz auf den Oberelchingern. Noch hängt ihnen der Tabellenzweite „Team Urspring“ im Nacken. In der letzten Saison scheiterten die SVler knapp am Aufstieg. In dieser Saison soll es unbedingt mit dem Aufstieg in die zweite Regionalliga klappen. Bei einer Niederlage würden sie die Tabellenführung zwar weiterhin verteidigen, doch würde ihnen dann der Tabellenzweite wieder auf zwei Punkte heranrücken.

jöf

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